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„VIAS RB 82 aus Frankfurt/Main heute mit Verspätung“, so war auf dem Anschlag am Erbacher Bahnhof am Abend des 11.11. zu lesen. Mit fragenden Gesichtern standen die Erbacher Ulker an den Gleisen, warteten sie doch traditionell gegen 19 Uhr auf ihre Prinzenpaare. Und nun das: Ausgerechnet im Jubiläumsjahr musste sich der CV Ulk in Geduld üben. Mit etwas Verspätung, aber dann doch pünktlich um 19:11 Uhr, stiegen Prinzin Anita I. und Prinz Bernd I. (Anita und Bernd Puschmann) sowie das Kinderprinzenpaar Lara I. und Leonard I.

 

(Lara Puschmann und Leonard Buchholz) mit ihren Pagen aus der Odenwaldbahn. Mit einem dreifach donnernden "Erbach Helau!" begrüßten die Narren im Spalier ihre Prinzenpaare.

 

Zum 150sten Mal jährte sich nun die Kampagneneröffnung. In den ersten Tagen des Jahres 1870 erblickte der kräftige, gesunde Verein das Licht der Welt. Felszeichnungen, die am 11.11.1869 beim Schein der Fackel in den Erdbachhöhlen entdeckt wurden, und mündliche Überlieferungen aus zuverlässigen Quellen geben Zeugnis von der fröhlichen ersten Geburtstagsfeier (so ist in der Chronik zu lesen). Paten standen seinerzeit die Mitglieder des Erbacher Grafenhauses, die wiederholt an karnevalistischen Veranstaltungen in Rom teilgenommen hatten. Sie unterstützten und förderten den lieben Sprössling rheinischer Narretei und halfen ihm durch alle Fährnisse seiner Geschichte. Und natürlich die viele Erbacher Loabser, die in der Garnisonsstadt Mainz militärisch ausgebildet wurden und vom frohen Treiben der rheinischen Metropole fasziniert und infiziert waren.

 

Nach der Übergabe des Zepters zog die närrische Karawane, die aus stattlichen 200 Narren aus Nah und Fern bestand, vom Bahnhof über den Marktplatz in die Werner-Borchers-Halle. Bereits beim Anmarsch konnte man wahrnehmen, dass vor der Halle eine goldene, blinkende und dampfende Rakete gelandet war. Wie Präsident Hansjürgen Kolmer zu berichten wusste, wurde zum Abschluss der 100-jährigen Jubiläumskampagne die Fastnacht mit einer Rakete ins All geschossen. Wie damals geplant, war das Kistchen nun 50 Jahre in der Erdumlaufbahn unterwegs und segelte pünktlich zum 150-jährigen Bestehen zurück in die Kreisstadt. Ein kleines außerirdisches Männlein, Insider behaupten es wäre Vizepräsident Jörg Merkel gewesen, gab dem Verein die Fastnacht wohlbehalten zurück. „150 Jahre jung, wir feiern weiter mit viel Schwung.“ lautet das Motto des CV Ulk in der Kampagne 2019/2020. Und so ging es schwungvoll unter musikalischer Begleitung des Fanfarenzuges zur feierlichen Eröffnung der Kampagne in das Restaurant Weitblick.

 

Zepterübergabe zum Auftakt der 150sten Ulker-Kampagne. Sabrina und Lutz Hasenzahl übergeben die närrische Herrschaft an Prinzin Anita I. und Prinz Bernd I. (Anita und Bernd Puschmann) sowie das Kinderprinzenpaar Lara I. und Prinz Leonard I. (Lara Puschmann und Leonard Buchholz).

 

Die Ulker-Fastnacht ist pünktlich zum 150. Jubiläum aus dem All zurück gekehrt. Vereinspräsident Hansjürgen Kolmer und Weltraumbummler Jörg Merkel enthüllen den goldenen Jubiläumsorden.

 



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